Feigwarzen – Entfernung

Wird erst vergleichsweise spät mit der Behandlung von Genitalwarzen begonnen, kann mithilfe von Crèmes, Lotionen und Salben häufig kein Behandlungserfolg erzielt werden. Je später professionelle Hilfe gesucht wird, desto umfangreicher stellt sich auch meist das Ausmaß der Erkrankung dar. In solchen Fällen können Feigwarzen deshalb nur noch durch großflächige Entfernungen bekämpft werden.


Stellt sich der Befall beetartig dar, mit großen Wucherungen oder charakterisiert sich durch stetige Rückfälle, ist eine operative Entfernung notwendig. Hierzu bieten sich mehrere Verfahren an, die sich anhand ihrer Durchführung unterscheiden. Vielfach wird das wuchernde Gewebe durch eine Kürettage entfernt, bei der mithilfe eines speziellen medizinischen Löffels das betroffene Gewebe abgetragen wird. Großflächiges Gewebe wird in einer kleinen Operation auch mit einem Skalpel ausgeschnitten. Aber auch die Nutzung von speziellen Lasern und elektrischen Strom ist möglich, wobei große Hitze erzeugt wird, um das Warzengewebe zerstören zu können. Genau gegenteilig arbeitet die Krychirurgie, bei der die Warzen mit flüssigem Stickstoff behandelt und zum Absterben gebracht werden.

Auch wenn die operative, beziehungsweise chirurgische Entfernung der Feigwarzen eine schnelle und effektive Behandlungsmethode darstellt, kann sie keine absoluten Erfolgsgarantie stellen. Es besteht also auch hierbei die Gefahr von Rückfällen. Zudem sind diese Behandlungsmethoden deutlich schmerzhafter, als die zumeist ohnehin schon sehr unangenehmen Begleiterscheinungen, die bei der Anwendung von Salben und dergleichen zu erwarten sind. Deshalb werden diese Verfahren in der Regel zumindest unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Außderm muss inbesondere bei der Entfernung von Feigwarzen auf eine penible Sexualhygiene geachtet werden. Auf Geschlechtverkehr sollte vollkommen verzichtet werden und auch bezüglich der Genitalhygiene sollte sehr umsichtig gehandelt werden, vor allem, wenn mehrere Personen miteinander leben, um gegenseitige Ansteckungen und Rückfälle möglichst zu vermeiden.